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Was tun bei schlechtem Wetter im Zillertal?

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Auch wenn das Wetter im Zillertal mal nicht ganz mitspielt, gibt es in der Region wirklich genug Möglichkeiten, um entspannte und abwechslungsreiche Urlaubstage zu verbringen. Gerade an Regentagen habe ich oft gemerkt, dass man die Gegend nochmal von einer ganz anderen Seite kennenlernt – eher gemütlich, genussvoll und ohne großen Stress. Perfekt für Wellness, gutes Essen, kleine Ausflüge oder einfach ein bisschen Zeitvertreib drinnen.


Sehr gut gefallen hat mir zum Beispiel die Erlebnistherme Zillertal in Fügen. Egal ob im warmen Wasser, im Saunabereich oder einfach beim Relaxen – hier kann man wirklich gut einen Tag verbringen, wenn draußen alles grau ist.


Ebenfalls in Fügen ist die Erlebniswelt FeuerWerk spannend, besonders wenn man sich ein bisschen für Holz, Energie und regionale Produktion interessiert.


Wenn man eher etwas Aktiveres sucht, ist das Bawa in Fügen eine gute Option – Bowling und Billard funktionieren bei schlechtem Wetter eigentlich immer ganz gut.


Auch kulinarisch kann man im Zillertal bei Regen einiges entdecken.

Ein Besuch in einer Käserei oder Sennerei lohnt sich eigentlich immer, weil man die regionalen Produkte nicht nur probieren kann, sondern oft auch sieht, wie sie entstehen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die ErlebnisSennerei Zillertal in Mayrhofen, wo man wirklich viel über die Herstellung der Zillertaler Milchprodukte erfährt.


Ebenfalls interessant fand ich das Zillertal Bier BrauKunstHaus in Zell am Ziller. Dort bekommt man einen schönen Einblick in die regionale Braukultur und kann verschiedene Sorten kennenlernen.


Wenn ich es ruhiger angehe, schlendere ich gerne durch die Orte selbst. Fügen, Zell am Ziller oder Mayrhofen haben kleine Cafés, Shops und Hofläden, in denen man gut ein paar Stunden verbringen kann. Gerade bei Regen hat das irgendwie einen besonderen Charme.


Auch kleine Manufakturen oder Ausstellungen sind eine schöne Möglichkeit, ohne Hektik unterwegs zu sein.


In Mayrhofen gibt es außerdem Indoor-Minigolf – eher simpel, aber genau richtig für ein bisschen Spaß zwischendurch, egal ob mit Familie oder Freunden.


Wer Lust auf einen etwas größeren Ausflug hat, kann auch gut Richtung Wattens fahren zu den Swarovski Kristallwelten oder einen Spaziergang durch Rattenberg machen, der kleinsten Stadt Österreichs mit viel Glas und Handwerk.


Ebenfalls gut erreichbar sind die Zillertalbahn, Schloss Tratzberg oder verschiedene kleine Indoor-Erlebnisse in der Umgebung – alles ideal, wenn das Wetter draußen nicht so richtig mitspielt.


Ein Ausflug nach Innsbruck ist bei schlechtem oder schönem Wetter ist eine wirklich gute Ergänzung zum Aufenthalt in den Bergen. Die Stadt ist vom Zillertal aus gut erreichbar und bietet genau den richtigen Mix aus Kultur, Geschichte und entspanntem Stadtbummel.

Besonders schön fand ich die Altstadt mit dem berühmten „Goldenen Dachl“, den engen Gassen und den vielen kleinen Cafés und Geschäften. Man kann dort ganz gemütlich durch die Stadt schlendern, ohne dass es stressig wirkt, und immer wieder irgendwo einkehren oder einfach Leute beobachten.

Wer sich für Architektur oder Geschichte interessiert, findet in Innsbruck außerdem viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Hofburg oder die Hofkirche. Auch die Kombination aus historischer Altstadt und moderner Bergkulisse rundherum macht die Stadt ziemlich besonders.



Unterm Strich bleibt für mich: Selbst wenn es regnet, wird es im Zillertal nie langweilig. Man muss nur ein bisschen umplanen – und dann entdeckt man die Region oft sogar noch entspannter und vielseitiger als bei Sonnenschein.

 
 
 

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